Januar –
Skimmie

So schön können Garten oder Terrasse im Winter aussehen, wenn man Skimmien pflanzt: sie sind das ideale Allheil-Mittel gegen winterliche Tristesse. Denn vor allem in der Variante mit kräftig rosaroten Blütenrispen, die wie viele winzige Perlen wirken, schimmern sie an grauen Tagen und verbreiten Heiterkeit. Die Skimmie (Skimmia japonica) hat sich in den letzten Jahren einen Spitzenplatz in Sachen blühender Winterschmuck erobert. Kein Wunder, die aus Japan stammende Schöne ist robust, recht pflegeleicht, besitzt immergrünes (!), lorbeerartiges dunkelgrünes Laub und ist reichlich frosthart. Besser geht’s kaum. Noch eleganter als in Rosé oder rotbraun sind grünliche oder weiße Sorten wie „Thereza“. Im Sommer bilden sich generell weiße, duftende Blütenrispen. Mischt man männliche und weibliche Pflanzen, leuchten nach Befruchtung durch Bienen im Spätsommer an den weiblichen Exemplaren korallenrote Beeren – eine prachtvolle Augenweide den ganzen Winter über. Skimmien gedeihen am besten an geschützten, halbschattigen bis schattigen Standorten, direkte Sonne sollte vermieden werden. Ideal ist durchlässiger, leicht saurer Boden, gute Partner sind Rhododendren. Sie sind eine ganzjährige, wertvolle Bereicherung, ob als immergrüner Sichtschutz oder ein Blickpunkt als Solitär im Topf.

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