Februar – Leberblümchen

Es gehört zu den ganz besonderen Kleinoden unter den Vorfrühlingsblühern, das Leberblümchen (Hepatica nobilis). Je nach Region blüht es schon im Februar, spätestens aber im März. Seinen Namen hat es wegen der Laubblätter, die mit ihrem Umriss an die Form der menschlichen Leber erinnern. Die fragile hauchzarte kleine Blüte besticht durch bezaubernde Töne in Azurblau, es gibt aber auch Exemplare in weiß, rosa oder violett. Es sind mehrjährige, sehr niedrige Kleinstauden, die schattige bis halbschattige Lagen mögen. Einmal eingewachsen, können sie Jahrzehnte als Lichtblicke im Garten erfreuen.Inzwischen finden sie immer mehr Liebhaber und es gibt zahlreiche, auch gefüllte, Kultivare, die durchaus stolze Preise haben. In Japan, wo es Status-Symbol wie der Koi-Karpfen ist, kann ein Exemplar 20 000 € kosten. Der Potsdamer Garten-Philosoph Karl Förster befand, es sei „ein ewiger Schatz der Vorfrühlingsgärten“.

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